Das sind die besten VR-Brillen 2020

So finden Sie Ihren persönlichen Testsieger

Eine VR-Brille eröffnet dem Spieler den Zugang in eine virtuelle Welt, in der das Gefühl erzeugt wird, als sei er mittendrin und könne sich nahezu in jegliche Richtung frei bewegen. Die wachsende Beliebtheit dieses Gadgets hat dazu geführt, dass gleich mehrere und insbesondere ganz unterschiedliche Modelle auf den Markt gekommen sind.

Die Virtual-Reality-Brille wird immer komplexer, zumal mit jeder neuen Generation neue Features hinzukommen. Laufend arbeiten Filmemacher, Entwickler sowie Hersteller an grafisch stärkeren und immer besseren 360°-Inhalten. Vor allem vor diesem Hintergrund gleicht keine Brille der anderen. Teils beträchtliche Unterschiede gibt es in puncto Tragegefühl, Laufzeit, Kompatibilität, Display-Größe, Auflösung, Rechnerleistung und Optik.

Nicht verwechselt werden darf das Sichtfeld mit dem Blickfeld. Idealerweise liegt das Sichtfeld bei mindestens 80°. Grundsätzlich gibt es nicht die eine VR-Brille, die für jeglichen Anwendungsfall die bestmögliche Entscheidung darstellt. Vielmehr hängt es davon ab, für welchen Zweck Sie das Gadget einsetzen möchten.

Bevor Sie sich in die Sphären der virtuellen Welt begeben, sollten Sie Ihr Augenmerk beim Kauf auf folgende Kriterien lenken und nachfolgende Besonderheiten beachten.

Display-Größe

Es ist essenziell, dass die Smartphone-Halterung mit der Handydisplaygröße übereinstimmt. Zu große Displays passen schlicht nicht in den Einschub der Halterung, während zu kleine Displays nicht das gesamte Blickfeld ausfüllen und hierdurch das gesamte virtuelle Erlebnis stören.

Auflösung

Die Display-Auflösung muss für den gewünschten Einsatzbereich hoch genug ausfallen. Während für Mini-Spiele sowie einfache Anwendungen 1.280 x 720 Pixel (HD-ready) und somit 640 x 720 Pixel je Auge genügen, erreichen qualitativ hochwertige Modelle für anspruchsvollere Einsatzzwecke Auflösungen von bis zu 2.880 x 1.600 Pixel.

Externe Sensoren und Controller

Für ein intensives Erlebnis werden Halterungen mit eigener Elektronik sowie integrierte VR-Brillen zumeist mit zusätzlichen Controllern und Sensoren angeboten. Bei Handy-Halterungen ist oft ein Controller dabei, der dem einer Spielkonsole ähnelt und zusätzliche Eingaben und Steuerungsaktionen ermöglicht. Profi-Modelle sollten mit externen Sensoren für die besonders präzise Positionsbestimmung sowie 2 kabellosen Hand-Controllern für weitreichende Interaktionen im Spiel daherkommen.

Optik

Passt die Qualität des Linsensystems zur Ihren Anforderungen? Optisch besteht eine Virtual-Reality-Brille entweder aus Glas oder aus einfachem Kunststoff. Linsen aus Glas sorgen zumeist für ein besonders scharfes sowie gutes Bild und sind gegen Kratzer resistent. Für Brillenträger gilt: Überprüfen Sie anhand der Produktbeschreibung, ob für Ihre Brille ausreichend Platz im Gehäuse ist. Ferner ist es interessant zu wissen, inwiefern der Einsatz der Sehhilfe durch die integrierte Dioptrien-Regelung entfallen kann.

Kompatibilität

Die Kompatibilität entscheidet darüber, ob sich Ihr Smartphone in Kombination mit einer Virtual-Reality-Brille nutzen lässt. Anschlüsse für Android, iOS, Micro-USB sowie WLAN- und Bluetooth-Funktion – prüfen Sie die Herstellerangaben genau, da nicht selten lediglich die Modelle bestimmter Baureihen in die jeweilige Halterung passen.

Tragegefühl

Der Tragekomfort hat großen Einfluss auf das Spielgefühl. Wichtig ist, dass sich das Headset an die Form des Kopfes anpassen lässt, wodurch ein optimaler Sitz beim Spielen gewährleistet wird. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die VR-Brille nach kurzer Zeit verrutscht oder unangenehm drückt.

HMD oder wechselbar

Bei den VR-Headsets lassen sich zwei verschiedene Kategorien unterscheiden. Sogenannte HMDs (Head Mounted Display) stehen für solche VR-Headsets, bei denen das Display mit den Kopfbändern fest verbunden ist. Diese Modelle haben den Vorteil, dass sie meistens eine bessere Grafikleistung erzielen und die virtuelle Welt dadurch in einer höheren Auflösung darstellen. Bei der zweiten Kategorie handelt es sich um einfache Fronthalterungen, in denen ein separates Display befestigt wird (z. B. ein Smartphone). Sie sind zwar leichter als HMDs, weisen allerdings eine deutlich niedrigere Rechnerleistung auf, was vor allem bei 360-Grad-Drehungen zu Verzerrungen führt.

Laufzeit

Wie lange das Spielerlebnis anhält, hängt auch von der Laufzeit ab. Einige Virtual-Reality-Brillen können sich beim Spielen selbst über die angeschlossene Konsole oder den Computer mit Strom versorgen. Andere Modelle sind kabellos, benötigen dafür aber einen Akku. Vergleichen Sie in diesem Fall, wie lange der Akku im Betriebszustand beim Berechnen künstlicher Intelligenz und beim Darstellen der virtuellen Welten durchhält.

Rechenleistung

Um die Bilder flüssig ohne Verzerrungen und Ruckler darstellen zu können, ist eine leistungsstarke Hardware unabdingbar. Für Spieler sind mindestens 8 GB Arbeitsspeicher, eine Grafikkarte ab Nvidia GTX 1060 oder AMD Radeon RX 570 sowie ein Intel-Core-i5-Prozessor Pflicht.

Diese Unterschiede bei VR-Brillen gibt es

Um die wichtigsten Unterschiede zwischen den einzelnen Brillen zu erkennen, sollte der Kaufentscheidung grundsätzlich ein ausführlicher Vergleich vorangehen. Auf einen Blick können Sie so sehen, worin die einzelnen Leistungsunterschiede bestehen und wie groß die Preisdifferenz ausfällt.

Erfahren Sie nachfolgend, welche Virtual-Reality-Brille besonders gut abschneidet, und wählen Sie Ihr bevorzugtes Modell.

Smartphone-Halterungen ohne zusätzliche Elektronik

Weil die Sensoren sowie Displays die teuersten sowie wichtigsten Bestandteile einer Virtual-Reality-Brille darstellen, kamen die Hersteller auf die Idee, zur Bewegungserkennung sowie als Bildgeber das Handy zu verwenden. Das Display eines modernen Smartphones wird von leistungsstarken Prozessoren angesteuert und ist hochauflösend, sodass sich die 2 notwendigen Bilder schnell genug sowie in hoher Qualität darstellen lassen.

Somit fehlt lediglich die eigentliche Brille, bei der es sich um ein Gestell mit integrierter Optik nebst Lupenlinsen und einem Aufnahmefach handelt. Die Halterung samt Handy können Sie mithilfe eines verstellbaren Gurtes an Ihrem Kopf befestigen. Diese Modelle sind für Smartphones mit einer Bildschirmdiagonale von 4,7 bis 5,5 Zoll ausgelegt und basieren auf der Grundidee von “Cardboard”, einer Google-Erfindung.

Smartphone-Halterungen mit Elektronik

Weil die in den Smartphones verbauten Gyroskop-Sensoren nicht dafür ausgelegt sind, Kopfbewegungen zu verfolgen (Head-Tracking), können sich regelmäßig Bildruckler sowie Verzögerungen einstellen – vor allem, wenn Sie Ihren Blick schnell durch die virtuelle Welt schweifen lassen. Aus diesem Grund sind einige Hersteller dazu übergegangen, Sensoren in die Handy-Halterungen zu integrieren. Dadurch wird das Head-Tracking spürbar optimiert.

Derartige Modelle nutzen zur Wiedergabe von Inhalten das Handy-Display. Präzise Sensoren im Gehäuse der Brille übernehmen die Auswertung der Kopfbewegungen. Hierzu nimmt das Handy mittels Bluetooth oder USB-Schnittstelle Kontakt mit der VR-Brille auf.

Integrierte VR-Brillen für Computer und Konsolen

Diese Variante ist mit Abstand die beliebteste und zugleich teuerste. Als Königsklasse unter den VR-Brillen kommen diese Modelle mit eigenen Sensoren sowie Displays daher und besitzen einen Anschluss für Computer und Konsolen. Einige Brillen kommen ohne leistungsstarke externe Hardware aus. Mit der Konsole oder dem PC werden die Modelle über die USB-Schnittstelle oder mit dem Videoausgang des Computers verbunden. Nicht länger warten müssen Gamer zudem auf Virtual-Reality-Brillen mit integriertem Rechner, denn seit einiger Zeit ist diese All-In-One-Lösung verfügbar.

Die beste VR-Brille für Sie

VR-Brillen sind das Zugangsportal zur digitalen Welt. Die schnell voranschreitende Entwicklung hat dazu geführt, dass unter anderem Bildqualität und Reaktionszeiten signifikant verbessert wurden. Erhältlich auf dem Markt sind unterschiedliche Modelle:

  • Brillen für Smartphones wie Galaxy oder iPhone kommen gänzlich ohne Elektronik aus und eignen sich vor allem für Einsteiger
  • Bessere Ergebnisse erzielen Modelle für das Handy, die zusätzlich mit Sensoren ausgestattet sind und eine aktive Teilnahme am Spielgeschehen ermöglichen
  • Die Spitzenkategorie bilden jedoch die VR-Brillen für PCs sowie Konsolen wie die PS4, die mit einem eigenen Display und teilweise auch mit einem eigenen Rechner ausgestattet sind
  • Bekannte Hersteller und Produktreihen sind unteranderem HTC und Oculus Rift

Vor dem Kauf sollten Sie die Produkte außerdem anhand wichtiger Kriterien miteinander vergleichen:

  • Rechnerleistung
  • Kompatibilität
  • Displaygröße
  • Auflösung

Für Brillenträger ist zudem wichtig zu wissen, ob die Brille in das entsprechende Gehäuse passt. Wenn Sie nun genug über VR-Brillen erfahren haben, wählen Sie doch das für Sie passende Modell aus unserer Auswahl empfehlenswerter Produkte.

Platz Produktname Preis*
1. Oculus Quest ab 438 € ZUM ANGEBOT
2. Sony PlayStation VR ab 210 € ZUM ANGEBOT
3. Oculus Rift S ab 437 € ZUM ANGEBOT
4. Oculus Go ab 213 € ZUM ANGEBOT
5. HTC Vive Pro ab 560 € ZUM ANGEBOT
6. Google Daydream View ab 14 € ZUM ANGEBOT
7. Samsung Gear VR ab 29 € ZUM ANGEBOT
8. HP Reverb Professional Edition ab 550 € ZUM ANGEBOT
9. HP Reverb ab 486 € ZUM ANGEBOT
10. HTC Vive Cosmos ab 599 € ZUM ANGEBOT
11. Lenovo Star Wars: Jedi Challenges ab 50 € ZUM ANGEBOT
12. Zeiss VR One Plus ab 20 € ZUM ANGEBOT

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